Cornwall (England)
Ankunft in Penzance
Nach einer kurvenreichen Busfahrt erreichen wir Penzance, und tatsächlich hat sich das Wetter ein wenig beruhigt. Der Regen zieht sich langsam zurück, und über den Dächern der Stadt zeigt sich ein erster heller Streifen, als wolle der Himmel uns willkommen heissen.
Für die nächsten drei Nächte wird Penzance unser Zuhause sein. Von hier aus wollen wir die Umgebung erkunden, kleine Ausflüge unternehmen und die letzten Tage in Cornwall ausklingen lassen.
Land’s End – wo England im Atlantik endet
Obwohl wir unsere Wanderung wetterbedingt kurz vor dem Ziel abbrechen mussten, lassen wir uns die letzten Eindrücke Cornwalls nicht entgehen. Einer unserer Ausflüge führt uns nach Land’s End, den westlichsten Punkt Englands. Ein Ort, der seit Jahrhunderten Reisende anzieht.
Sobald wir ankommen, merken wir: Dieser berühmte Aussichtspunkt ist touristisch voll erschlossen. Nach Tagen auf einsamen Küstenpfaden fühlen wir uns plötzlich wieder wie ganz normale Besucher, die zwischen Souvenirshop, Café und Aussichtsterrasse umherstreifen. Und doch verliert Land’s End nichts von seiner Faszination.
Die Klippen fallen steil ins Meer ab, der Wind trägt den salzigen Duft des Atlantiks herauf, und die Wellen brechen mit einer Kraft, die uns nochmals zeigt, wie rau und ungezähmt diese Küste sein kann. Trotz aller touristischen Infrastruktur bleibt der Blick auf das endlose Meer ein Moment, der berührt.
St Michael's Mount
Vor Marazion erhebt sich St Michael’s Mount, eine kleine Gezeiteninsel, die ihren geheimnisvollen Charakter vor allem dem Meer verdankt.
Nur bei Ebbe öffnet sich der historische Damm und genau darauf warten wir gerade – bei einer Tasse Kaffee, während die Wellen Schritt für Schritt zurückweichen.
Die Insel ist seit Ende des 17. Jahrhunderts im Besitz der Familie St Aubyn, die hier bis heute lebt und die Geschichte des Ortes bewahrt.


















































